Reckitt Benckiser legt zu und wird vorsichtig
LONDON, 30. Juli (Dow Jones). Der Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser wird vorsichtiger. Trotz einer leichten Gewinnsteigerung warnte der Hersteller von ...
LONDON, 30. Juli (Dow Jones). Der Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser wird vorsichtiger. Trotz einer leichten Gewinnsteigerung warnte der Hersteller von Haushalts- und Gesundheitsprodukten vor einem schwierigen Ausblick für die Konsumgüterbranche. Der britische Konzern befindet sich dabei in guter Gesellschaft. Schon Unilever und Procter & Gamble hatten das trübe Umfeld beklagt.
Die Konsumgüterkonzerne trifft es in den entwickelten Märkten Nordamerikas und Europas hart. Vor allem in Europa halten die Kunden angesichts der Schuldenkrise ihr Geld zusammen. Deshalb stürzen sich die Unternehmen mehr und mehr auf Schwellenmärkte. Daher will sich Reckitt Benckiser, zu dessen Portfolio Marken wie Calgon, Sagrotan und Kukident gehören, stärker auf diese Märkte konzentrieren. Das Ziel ist es, bis 2016 die Hälfte des Konzernumsatzes - ohne Nahrungsmittel und Pharmazeutika - in Schwellenländern zu generieren. Derzeit sind es etwas mehr als 40 Prozent.
Das erste Halbjahr verlief trotz aller Probleme solide für die Reckitt Benckiser plc, an der die deutsche Milliardärsfamilie Reimann maßgeblich beteiligt ist. Der Gewinn stieg im Zeitraum von Januar bis Juni um knapp 3 Prozent auf 779 Millionen britische Pfund. Der Umsatz legte von 4,6 auf knapp 4,7 Milliarden Pfund zu.





