Raubkunst in Frankfurt :
Aufwendige Provenienzforschung

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Seine Kunstsammlung aus der Villa Waldfried, die er 1938 zu einem Spottpreis verkaufen musste, teilten sich zwei Museen: Unternehmer Carl von Weinberg
Seine Kunstsammlung aus der Villa Waldfried, die er 1938 zu einem Spottpreis verkaufen musste, teilten sich zwei Museen: Unternehmer Carl von WeinbergAllessa/Cassella

Im Historischen Museum und im Städel-Museum in Frankfurt wird systematisch nach NS-Raubkunst gesucht. Die Arbeit ist sehr kompliziert - und könnte auch in weiteren Häusern nötig werden.

Die Suche nach NS-Raubkunst in den Frankfurter Museen ist noch lange nicht abgeschlossen. Gezielte Nachforschungen nach der Herkunft von Bildern oder anderen Objekten durch eigens damit beauftragte Kunsthistoriker betreiben einem Magistratsbericht zufolge sowohl das Historische als auch das Städel-Museum. Das Museum für Angewandte Kunst plant einen Antrag bei der Arbeitsstelle für Provenienzforschung an den Staatlichen Museen zu Berlin, die im Auftrag des Bundes Gelder für Provenienzforschung zur Verfügung stellt. Ein entsprechender Antrag des Liebieghauses ist Ende vergangenen Jahres vom Beirat der Arbeitsstelle abgelehnt worden. Nun will das Haus einen neuen Förderantrag stellen.

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