Prostitution und Ablasshandel widerten Luther an
Zum Beitrag „Hätte Luther ihn doch nur verstanden!“ (F.A.Z.-Feuilleton vom 31. Oktober): So sehr ich mich als evangelischer Bürger im Stammland der Reformation ...
Zum Beitrag „Hätte Luther ihn doch nur verstanden!“ (F.A.Z.-Feuilleton vom 31. Oktober): So sehr ich mich als evangelischer Bürger im Stammland der Reformation darüber freue, dass der von mir geschätzte katholische Psychotherapeut Manfred Lütz in seinem Beitrag zum Reformationstag eine Brücke zwischen Luther und Michelangelo zu bauen versucht, möchte ich ihm doch widersprechen: Martin Luthers Zweifel an seiner Kirche gingen bei seinem Rombesuch 1510 schon zu weit, als dass sie durch die künstlerisch so beeindruckende Ausmalung der Sixtinischen Kapelle von Michelangelo hätten ausgeräumt werden können.





