Polizei und Schalke einigen sich

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reb. DÜSSELDORF, 15. September. Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) und der Gelsenkirchener Fußballverein Schalke 04 haben ihren Streit ...

reb. DÜSSELDORF, 15. September. Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) und der Gelsenkirchener Fußballverein Schalke 04 haben ihren Streit über den Polizeieinsatz beim Champions-League-Spiel gegen PAOK Saloniki am 21. August beigelegt. Die Polizei wird nun doch künftig in der Schalker Arena präsent sein. Nach einem Krisengespräch am Samstag im nordrhein-westfälischen Landtag teilten Jäger und Schalke-Geschäftsführer Peter Peters mit, „der Weg zurück zu einer vertrauensvollen Kooperation“ zwischen Polizei und Verein sei geebnet. Die Schalker Vereinsführung hatte den Polizeieinsatz im Block der eigenen Fans „als völlig überzogen“ bezeichnet. Jäger hatte daraufhin gesagt, das Vertrauen in den Verein sei schwer beschädigt. „Wer nicht in der Lage ist, für die Sicherheit der eigenen Fans zu sorgen, dann die Polizei um Hilfe bittet und anschließend den Einsatz öffentlich kritisiert, ist kein Partner für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, hatte Jäger am Donnerstag geäußert und angekündigt, die Polizei werde sich bei Heimspielen des Vereins bis auf weiteres aus dem Fußballstadion zurückziehen. Bei dem Treffen am Samstag, an dem auch der Präsident des Ligaverbands, Reinhard Rauball, teilnahm, verständigten sich Schalke 04 und Innenminister Jäger auf eine Drei-Punkte-Vereinbarung. Darin bekundet Schalke 04, dass die öffentlich geäußerte Kritik am Polizeieinsatz „in Wortwahl und Tenor zu scharf war“.