Noah Gordons „Medicus“ im Kino : Wenn aus Babelsberg Jerusalem wird

Der Glaube an Bildung und Wissenschaft versetzt Pyramiden: Philipp Stölzl verfilmt Noah Gordons Erfolgsroman „Der Medicus“ für das Kino.
Es dauert ungefähr eine Dreiviertelstunde, bis man sich in Philipp Stölzls „Medicus“ zum ersten Mal fragt, was hier eigentlich los ist. Da kauert der Held, Rob Cole (gespielt von dem britischen Schauspieler Tom Payne) im Wüstensand und erholt sich von den Strapazen einer langen Schiffsreise, und im Hintergrund sieht man die Pyramiden von Gizeh. Die Pyramiden? Echt? Spielt der Film etwa in der Welt, in der wir auch noch leben, ist das hier gar nicht Mittelerde oder Historienschinken-Walhalla? Soll dieser Rob Cole, der auf dem Weg nach Persien ist, um ein großer Arzt zu werden, vielleicht irgendwie unser Vorfahre sein? Könnte man seinen Weg auf einer Landkarte finden?





