Misstrauensantrag gescheitert
jöb. ROM, 19. Juli. Die italienische Koalition von Ministerpräsident Enrico Letta ist am Freitag gestärkt aus einer Misstrauensabstimmung im Senat ...
jöb. ROM, 19. Juli. Die italienische Koalition von Ministerpräsident Enrico Letta ist am Freitag gestärkt aus einer Misstrauensabstimmung im Senat hervorgegangen. Mit 226 zu 55 Stimmen wehrte die zweite Kammer einen entsprechenden Antrag gegen Innenminister Angelino Alfano ab. Die oppositionelle „Bewegung fünf Sterne“ des Kabarettisten Beppe Grillo und die sozialistische Partei „Linke-Umwelt-Freiheit“ (SEL) hatten den Generalsekretär des „Volks der Freiheit“ (PdL) von Silvio Berlusconi stürzen wollen, weil sie ihn für die widerrechtliche Ausweisung der Ehefrau des kasachischen Oppositionellen Muchtar Abjalsow und seiner sechs Jahre alten Tochter Ende Mai verantwortlich machen. Tatsächlich setzten hohe Beamte in Alfanos Haus auf Bitten des kasachischen Botschafters die Abschiebung der sich vermeintlich illegal in Italien aufhaltenden Personen durch; auch trat mittlerweile Alfanos Bürochef als Hauptverantwortlicher zurück; doch auch dessen Aussage konnte eine Verantwortung Alfanos nicht belegen.





