Keine Angst vorm Weltuntergang
Der Panzer ist weg. Jahrelang stand er vor Lars von Triers Arbeitsbaracke ganz hinten auf dem Studiogelände der Zentropa in Kopenhagen. Das Gelände gehörte einmal dem Militär. Erst hatte die Armee den Panzer einfach dagelassen, als sie abzog, jetzt wollte sie ihn wiederhaben und hat ihn abgeholt.
Der Panzer ist weg. Jahrelang stand er vor Lars von Triers Arbeitsbaracke ganz hinten auf dem Studiogelände der Zentropa in Kopenhagen. Das Gelände gehörte einmal dem Militär. Erst hatte die Armee den Panzer einfach dagelassen, als sie abzog, jetzt wollte sie ihn wiederhaben und hat ihn abgeholt. So fallen nun die Mirabellen von einem knarzigen alten Baum direkt auf den holprig asphaltierten Boden vor dem Eingang des Bungalows, in dem Lars von Trier arbeitet. Das Golfwägelchen, mit dem er übers Gelände fährt, parkt dort schon. Man kann hier Vögel hören, aber nicht das Meer.





