Italien hofft auf die Fortsetzung des Libyen-Geschäfts

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tp. ROM, 23. August. Für eine Reihe italienischer Unternehmen, allen voran für den Öl- und Gaskonzern Eni, entwickeln sich derzeit die Aktienkurse je nach den Erfolgen der libyschen Rebellen. Am Montag, als das Ende des Diktators ...

tp. ROM, 23. August. Für eine Reihe italienischer Unternehmen, allen voran für den Öl- und Gaskonzern Eni, entwickeln sich derzeit die Aktienkurse je nach den Erfolgen der libyschen Rebellen. Am Montag, als das Ende des Diktators Muammar al Gaddafi nahe schien, schoss der Eni-Kurs um mehr als 6 Prozent in die Höhe, am Dienstag stagnierte er entsprechend den fehlenden Erfolgsnachrichten aus Tripolis. Italiens Unternehmen haben mit einer Stabilisierung Libyens am meisten zu gewinnen: Für den Öl- und Gaskonzern Eni, mit der Benzinmarke Agip, war Libyen einer der ersten ausländischen Partner. Eni ist seit 1959 in Libyen präsent und förderte dort bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges zwischen 13 und 15 Prozent seiner gesamten internationalen Öl- und Gasproduktion. Die Libyer verkauften umgekehrt rund ein Drittel ihrer Öl- oder Gasförderung an die Italiener.

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