Heilsame Pausen - mit und ohne Zwang

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KASSEL. Im Herbst vergangenen Jahres knickte Christian Reif auf der Treppe um und erlitt einen Bänderanriss im rechten Fußgelenk. Damit war, gut ein Vierteljahr nachdem er in Barcelona Europameister geworden war, die Hallensaison für den Weitspringer gelaufen.

KASSEL. Im Herbst vergangenen Jahres knickte Christian Reif auf der Treppe um und erlitt einen Bänderanriss im rechten Fußgelenk. Damit war, gut ein Vierteljahr nachdem er in Barcelona Europameister geworden war, die Hallensaison für den Weitspringer gelaufen. Aus der Zwangspause ist er so stark zurückgekommen, dass ihm Anfang Juli in Bad Langensalza fünf Sprünge über acht Meter gelangen; der längste trug ihn 8,38 Meter weit. Nur neun Zentimeter blieb er unter seiner Bestleistung von Barcelona. "Das war der beste Wettkampf meines Lebens", sagte er und will es im nächsten Winter, dem vor den Olympischen Spielen, genauso machen: Pause - ohne Verletzung allerdings. "Vor London werde ich keine Hallen-Weltmeisterschaft bestreiten", sagt er. "Es war ja nicht nur der Knöchel. Ich war auch total leer nach der Saison. Die Pause war eine gute Erfahrung."

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