Gut für die BHF-Bank

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Gewöhnlich handelt es sich um eine Formalie, wenn die Finanzaufsicht Bafin den Erhalt aller nötigen Dokumente bestätigt und damit die Prüffrist der Übernahme

Gewöhnlich handelt es sich um eine Formalie, wenn die Finanzaufsicht Bafin den Erhalt aller nötigen Dokumente bestätigt und damit die Prüffrist der Übernahme von 60 Arbeitstagen beginnt. Im Fall der BHF-Bank ist es aber ein Feiertag. Denn deren 1100 Mitarbeiter wissen bis spätestens 18. Februar Bescheid, ob sie neue Eigentümer bekommen oder unter dem Dach ihrer gegenwärtigen Muttergesellschaft Deutsche Bank abgewickelt werden. Seit mehr als drei Jahren versucht die Deutsche Bank vergeblich, das Institut zu verkaufen. Immer wieder hat die Finanzaufsicht Bafin die Transaktion blockiert. Zuletzt hatten die Querelen mit dem Käuferkonsortium um die Beteiligungsgesellschaft RHJ International realsatirische Züge. Doch zum Lachen war es nicht, denn damit stand auch die Zukunft der BHF-Bank und ihrer Mitarbeiter auf dem Spiel. Die größte Fondsgesellschaft der Welt, Blackrock, verließ das Käuferkonsortium, weil ihr die Anforderungen der Bafin zu viel wurden. Das wundert nicht, denn das Konsortium, zu dem weiter BMW-Großaktionär Stefan Quandt gehört, hat seit dem Antrag im Herbst 2012 mehr als 40 000 Seiten an Dokumenten bei der Bafin eingereicht.