Generalstreik in Tripolis aus Protest gegen Milizen
cheh. FRANKFURT, 17. November. Die libysche Regierung ringt darum, in der Hauptstadt Tripolis wieder Ruhe und Ordnung herzustellen.
cheh. FRANKFURT, 17. November. Die libysche Regierung ringt darum, in der Hauptstadt Tripolis wieder Ruhe und Ordnung herzustellen. Am Samstag wurde nach Berichten arabischer Sender in Tripolis der Ausnahmezustand verhängt, nachdem es in Tadschura, einer Stadt wenige Kilometer östlich der Hauptstadt, neue Gefechte zwischen rivalisierenden Milizen gegeben hatte. Nach übereinstimmenden Berichten versuchten Kämpfer einer örtlichen Brigade einen Konvoi von Milizionären aus Misrata daran zu hindern, nach Tripolis vorzudringen. Ministerpräsident Ali Zaidan rief alle Beteiligten zu „maximaler Zurückhaltung“ auf und sagte, es sollten keine Kräfte von außerhalb versuchen, in die Hauptstadt zu gelangen, weil die Lage sehr angespannt sei und eskalieren könne. Die nächsten Tage würden entscheidend für „die Geschichte Libyens und den Erfolg der Revolution“ sein, sagte er. Der amerikanische Außenminister John Kerry sagte am Samstag, die Libyer hätten 2011 nicht ihr Leben riskiert, „um eine Fortsetzung der Gewalt zu sehen“. Die UN verlangten ein sofortiges Ende des Blutvergießens.





