Fukushima bleibt nur die Totenwache
NAGOYA, im SeptemberTäglich schrecken neue Meldungen über steigende Radioaktivität am geborstenen Atomkraftwerk in Fukushima die Welt auf.
NAGOYA, im September
Täglich schrecken neue Meldungen über steigende Radioaktivität am geborstenen Atomkraftwerk in Fukushima die Welt auf. Im selben Tempo präsentieren die Betreiber und die japanische Regierung Pläne für Baumaßnahmen, mit denen man der Gefahr Herr werden will. Doch parallel dazu und unabhängig von den brisanten Fragen der fehlenden Strahlensicherheit hat sich in Japan auch eine kulturelle Debatte um die Zukunft der Fukushima-Dai-ichi-Reaktoren entwickelt. Mit spektakulären Ergebnissen: Der japanische Architekt Katsuhiro Miyamoto erregt derzeit mit einem gewagten Vorschlag breites Interesse. Er will das lecke Kernkraftwerk zu einem überdimensionalen Shinto-Schrein umbauen.





