Der Getreidemarkt unter Stress
bet. MOSKAU, 15. Juli. Bis im Katastrophengebiet der südrussischen Region Krasnodar wieder Alltag herrscht, wird es dauern.
bet. MOSKAU, 15. Juli. Bis im Katastrophengebiet der südrussischen Region Krasnodar wieder Alltag herrscht, wird es dauern. Wo vor etwas mehr als einer Woche mindestens 170 Menschen starben und Tausende obdachlos wurden, kann es so schnell keine Normalität geben. Für die Zukunft der relativ wohlhabenden Region ist es jedoch ein Glücksfall, dass in zweierlei Hinsicht vieles den gewohnten Gang geht: in der Getreidewirtschaft und beim Warenumschlag. Hätte die Überschwemmung den Hafen von Noworossijsk und die Getreidefelder im selben Ausmaß zerstört wie weite Teile der nahe gelegenen Stadt Krymsk, wäre der Schaden nicht nur für Krasnodar, sondern für den russischen Agrarsektor ungleich größer.





