Bafin und BHF-Bank

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Die Finanzaufsicht Bafin hat der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren die Zähne gezeigt. Ein als Risikovorstand vorgesehener Kandidat fiel bei ihr durch.

Die Finanzaufsicht Bafin hat der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren die Zähne gezeigt. Ein als Risikovorstand vorgesehener Kandidat fiel bei ihr durch. Der Verkauf der BHF-Bank wurde zweimal abgelehnt. Die Tatsache, dass Deutschlands größte Bank von der Finanzaufsicht in die Schranken verwiesen wird, mag diejenigen freuen, die ein schärferes Zupacken staatlicher Behörden gegenüber der Finanzbranche befürworten. Wohl auch deshalb mussten die Deutsche Bank und der Käufer der BHF-Bank, die Beteiligungsgesellschaft RHJ International, an ihrer schon im Juli 2011 vereinbarten Transaktion feilen, um die Bedenken der Bafin mit Blick auf die Kapitalausstattung der BHF-Bank zu zerstreuen. Ob ihnen das gelungen ist, wird die Bafin prüfen. Aber dass die Käufer zuversichtlich sind, zeigt der nun unterzeichnete Vertrag. Sollte die Bafin auch diesmal beim Nein bleiben, dürfte die BHF-Bank unter dem Konzerndach der Deutschen Bank abgewickelt werden. Für die 1200 Mitarbeiter der Privatbank würde dies nichts Gutes bedeuten. Die Übernahme durch RHJ wäre dagegen vielversprechender, weil sie in eine Wachstumsstrategie eingebunden wären. Die Entscheidung wird der Bafin nicht leichtfallen.

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