Auf dem Sparkurs von Air Berlin stehen hohe Hürden
tko. Frankfurt, 16. Dezember. An diesem Dienstag will Hartmut Mehdorn Positives verkünden. Viele Gelegenheiten hat der Vorstandsvorsitzende von Air Berlin ...
tko. Frankfurt, 16. Dezember. An diesem Dienstag will Hartmut Mehdorn Positives verkünden. Viele Gelegenheiten hat der Vorstandsvorsitzende von Air Berlin derzeit dafür nicht. Mehdorn spart, um die angeschlagene Gesellschaft zu retten, doch vorerst schreibt Air Berlin Verluste und vergrößerte die Nettoverschuldung auf 853 Millionen Euro Ende September. Das Sparprogramm „Shape and Size“ hat Mehdorn um die Verschärfungsstufe „Turbine 13“ ergänzt, denn 2013 soll die Gesellschaft zumindest operativ profitabel abschließen. Seitdem überschlagen sich Gerüchte, wie stark Air Berlin schrumpfen muss. Mehdorn hat „Massenentlassungen“ ausgeschlossen, aber offengelassen, wie viele Stellen er als Masse bezeichnet. Spekulationen über 500 oder gar 900 wegfallende Posten sorgen für Unmut unter den 9300 Beschäftigten - ebenso die Pläne, Flugzeuge an Partner mit niedrigerer Vergütung abzugeben (F.A.Z. vom 12. Dezember).





