Arbeitgeber nennen Union „beschäftigungsfeindlich“
ami./dc. BERLIN, 3. Juli. Im Streit mit der Union um deren Pläne für Mindestlöhne und Rentenerhöhungen haben die Arbeitgeber die Tonlage nochmals verschärft.
ami./dc. BERLIN, 3. Juli. Im Streit mit der Union um deren Pläne für Mindestlöhne und Rentenerhöhungen haben die Arbeitgeber die Tonlage nochmals verschärft. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warf CDU und CSU vor, sie betrieben eine beschäftigungsfeindliche Politik und ließen sich von „verantwortungslosen Rentenplänen“ der Opposition anstecken. Auslöser dafür waren Äußerungen des Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder (CDU), der in einem Interview dieser Zeitung zusätzliche Ausgaben für die Mütterrente als schon bezahlt bezeichnet hatte (F.A.Z. vom 3. Juli). „Herr Kauder irrt, wenn er behauptet, die geplante zusätzliche Mütterrente sei bereits finanziert“, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Hundt, zu den Äußerungen Kauders.





