Air France und Japans ANA überraschen
Es gibt einen Lichtblick für die Aktionäre des angeschlagenen Luftfahrtkonzerns Air France-KLM: Der Lufthansa-Rivale hat am Mittwoch für das dritte Quartal
Es gibt einen Lichtblick für die Aktionäre des angeschlagenen Luftfahrtkonzerns Air France-KLM: Der Lufthansa-Rivale hat am Mittwoch für das dritte Quartal einen Nettogewinn von 306 Millionen Euro gemeldet; daraufhin stieg der Aktienkurs kräftig und zählte mit einen Zuwachs von mehr als 8 Prozent zu den größten Tagesgewinnern in Frankreich. Im Vorjahreszeitraum hatte Air France-KLM nur 14 Millionen Euro verdient. Nun wirkt der radikale Sparkurs offenbar. Der Konzern hatte ein Programm mit freiwilligem Personalabbau und Arbeitszeiterhöhungen aufgelegt und strafft sein Kurzstreckennetz in Europa. Die Neun-Monats-Zahlen sehen wegen der Verluste im ersten Halbjahr aber noch düster aus: Obwohl der Umsatz um 5 Prozent wuchs, blieb ein Nettoverlust von 957 Millionen Euro.
Besser als 2011 laufen auch die Geschäfte von All Nippon Airways (ANA), der nach Umsatz größten Fluggesellschaft Japans. Das Unternehmen steigerte im ersten Halbjahr seinen Nettogewinn auf 36,9 Milliarden Yen (357 Millionen Euro) von 22,9 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte um 6,9 Prozent auf 753,2 Milliarden Yen zu, teilte das Unternehmen mit. In Japan beginnt das Geschäftsjahr üblicherweise am 1. April. Der Zuwachs bei ANA lässt sich vor allem damit erklären, dass es 2011 wegen des Erdbebens und der Atomkatastrophe in Fukushima zu einem spürbaren Einbruch gekommen war.
cag./tko.





