50. Weltcup-Sieg für Schlierenzauer

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PLANICA (dpa). Richard Freitag lächelte gequält, Michael Neumayer warf frustriert seine Ski-Klamotten in den Schnee, und auch Severin Freund ärgerte sich: ...

PLANICA (dpa). Richard Freitag lächelte gequält, Michael Neumayer warf frustriert seine Ski-Klamotten in den Schnee, und auch Severin Freund ärgerte sich: Deutschlands Skispringer haben beim vom schweren Sturz des Norwegers Anders Jacobsen überschatteten Skiflug-Weltcup in Planica einen schwarzen Freitag erlebt. Während Freund als Neunter zumindest unter die besten Zehn sprang und Andreas Wellinger auf Rang 19 immerhin noch Weltcuppunkte sammelte, schieden Freitag, Neumayer und Karl Geiger schon im ersten Durchgang aus. Als Team haben wir heute nicht wahnsinnig glücklich ausgesehen“, räumte Freund zerknirscht ein. Der Bayer steigerte sich nach 194,5 Metern im zweiten Durchgang zwar auf 206,5 Meter - für einen Spitzenplatz war es da aber schon zu spät. „Im ersten Versuch habe ich viel Boden verloren. Schade“, sagte Freund. Jubeln durfte dagegen Überflieger Gregor Schlierenzauer aus Österreich (215,5 und 213,5 Meter), der seine beeindruckende Flugshow mit dem 50. Weltcupsieg seiner Karriere krönte.

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