Braunkohle in Grevenbroich :
Eine Stadt unter Dampf

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So weit das Auge reicht: Grevenbroich und sein Umland haben die Kraftwerke stets im Blick.
So weit das Auge reicht: Grevenbroich und sein Umland haben die Kraftwerke stets im Blick.dpa

Die Erde ist aufgerissen. Riesige Kraftwerke, wohin das Auge sieht – doch in der selbsternannten „Bundeshauptstadt der Energie“ Grevenbroich regt sich kaum Protest.

Ausgerechnet an dem Tag, an dem für Bäckermeister Udo Dromm die Zukunft beginnen sollte, ging der Ofen kaputt. Ein Kabel war durchgebrannt nach sechs Stunden Dauereinsatz. So lange standen Dromm und seine Mitarbeiter schon in der Backstube, um die Hunderte Brötchen und Eierwecken rechtzeitig fertig zu haben, wenn der Ansturm kommt. Es war der Tag im Jahr 2012, als im Grevenbroicher Kohlekraftwerk Neurath zwei neue Blöcke ans Netz und viele Arbeiter zu ihrer ersten Schicht gingen.

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