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Xi und Pence in Papua Neuginea : Der Gipfel auf der Insel

Xi Jinping wird zum Apec-Gipfel in Port Morseby in Papua Neuguinea empfangen. Bild: dpa

Die Pazifik-Staaten tagen auf Papua Neuguinea. Kreuzfahrtschiffe werden zu Hotels und Mike Pence pendelt mit dem Flugzeug aus Australien. Der bitterarme Inselstaat wirkt überfordert. Und Xi Jinping lässt sich feiern.

          9 Min.

          Ein bisschen ist es wie beim Weihnachtsmann. Es herrscht Frieden, jeder versucht nett zum anderen zu sein – und Geschenke gibt es auch. Mit tiefen Taschen kam der chinesische Ministerpräsident Xi Jinping nach Papua Neuguinea. Ab Samstag tritt er dort beim Gipfel der Apec-Länder auf 20 andere Staats- und Regierungschefs der Pazifikanrainer.

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Am Freitag aber hat er die Inseln, ja den ganzen Westpazifik, praktisch für sich allein. Und so kann Xi denn sagen, China „stehe zusammen mit den anderen Entwicklungsländern.“ Und nachschieben: „Zusammen können wir viel mehr Straßen bauen, die zum Wohlstand führen, zu Offenheit und Freundschaft.“ Dann eröffnet er die schönste Straße von Papua Neuguinea, sechs Farbahnen weit.

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