Nach der Bundestagswahl : Wie Union und SPD in der Wirtschaftspolitik zusammenfinden könnten

Die Wirtschaft stärken, aber wie? Steuern, Schuldenbremse, Soziales – Schwarz und Rot liegen bei vielem weit auseinander, aber erste Kompromisslinien zeichnen sich ab.
Die Migration und die bröckelnde Verteidigungsfähigkeit nach dem Liebesentzug durch die USA haben im Wahlkampf alle anderen Themen in den Hintergrund gerückt. Selbst die Wirtschaftspolitik – obgleich Deutschland in der Rezession steckt, Betriebe schließen und die Arbeitslosigkeit wächst. Der designierte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will, wie er selbst sagt, die Volkswirtschaft wieder flott machen. Das ist schon deshalb unerlässlich, weil ohne Wachstum, ohne sprudelnde Staats- und Sozialeinnahmen sein Versprechen nicht aufgeht, die Steuern zu senken und trotzdem die Schuldenbremse einzuhalten.
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