Thyssen-Krupp-Hauptversammlung : „Das ist ein Desaster“

Pfiffe und Buh-Rufe auf der Hauptversammlung: In Bochum haben die Aktionäre von Thyssen-Krupp ihrem Unmut über Milliardenverluste und Kartellverstöße Luft gemacht. Erstmals seit der Fusion von Thyssen und Krupp erhalten die Anteilseigner keine Dividende.
Der Thyssen-Krupp-Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme hat auf der Hauptversammlung des Konzerns die Arbeit des Kontrollgremiums verteidigt; einen Willen zum Rücktritt zeigte er jedoch nicht. „Wir haben die Kraft gehabt, Fehler zu erkennen, zu korrigieren und die Weichen für die Zukunft zu stellen“, sagte er am Freitag vor mehreren tausend Aktionären in Bochum. Der Vorstandsvorsitzende Heinrich Hiesinger stellte sich hinter Cromme und unterstützte dessen Darstellung.





