Thyssen-Krupp : Der Hügel bebt

In den vergangenen Jahren ist bei Thyssen-Krupp vieles schief gelaufen. Für den Stahlriesen ist der „Rücktritt“ des Aufsichtsrats Gerhard Cromme eine gute Nachricht. Eine Analyse.
Bis Donnerstag war er der einflussreichste Aufsichtsrat in Deutschland. Nun ist Gerhard Cromme entthront. Fast drei Jahrzehnte hat er mit teilweise waghalsigen Manövern im Sinne des Stifters Alfried Krupp von Bohlen und Halbach maßgeblich den Untergang des Krupp-Konzerns verhindert. Der umtriebige, ideenreiche und unkonventionelle Manager Cromme ist jahrelang durch Dick und Dünn gegangen mit Berthold Beitz, dem allmächtigen Vorsitzenden der Krupp-Stiftung in der Essener Villa Hügel. Aber in den vergangenen Jahren ist bei Thyssen-Krupp unter Crommes Aufsicht dann vieles schief gelaufen.





