Schadensersatz : Richter streicht Bayers Strafzahlung in Glyphosatprozess stark zusammen

Der Richter im US-Bundesstaat Missouri kürzte die Forderung im Prozess um die Ursache von Krebserkrankungen von 1,56 Milliarden auf 611 Millionen Dollar. Bayer will trotzdem in Berufung gehen. Der Konzern beharrt darauf, dass Glyphosat sicher sei.
Ein Richter im US-Bundesstaat Missouri hat den Strafschadensersatz in einem Glyphosat-Prozess gegen Bayer von 1,56 Milliarden auf 611 Millionen Dollar gekürzt. In einer Verfügung vom 15. März ließ Richter Daniel Green den Betrag von 61,1 Millionen Dollar Schadensersatz stehen, reduzierte aber den Strafschadenersatz auf das Neunfache dieses Betrags, also 549,9 Millionen Dollar. Der Oberste US-Gerichtshof hat entschieden, dass der Strafschadenersatz im Allgemeinen das Neunfache des Schadenersatzes nicht übersteigen darf. Bayer erklärte, Berufung gegen die Entscheidung einzulegen.





