Einigung im Tarifstreit :
2,8 Prozent mehr Geld für Eon-Beschäftigte

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Die Beschäftigten von Eon sollen rückwirkend ab Januar 2,8 Prozent mehr Geld erhalten
Die Beschäftigten von Eon sollen rückwirkend ab Januar 2,8 Prozent mehr Geld erhaltendpa

Die Beschäftigten des Energieversorgers Eon sollen rückwirkend ab Januar 2,8 Prozent mehr Geld plus eine Einmalzahlung von 300 Euro bekommen. Die Einigung im Tarifstreit betrifft 30.000 Angestellte.

Die 30.000 Beschäftigten des Stromversorgers Eon bekommen rückwirkend ab Jahresbeginn 2,8 Prozent mehr Geld plus eine Einmalzahlung von 300 Euro. Einen entsprechenden Vorschlag des Unternehmens vom vergangenen Freitag habe die Tarifkommission der Gewerkschaften Verdi und IG BCE am Mittwoch in Hannover mit großer Mehrheit angenommen, teilten die Gewerkschaften mit.

Über die Einigung muss noch eine zweite Urabstimmung befinden. Dabei ist ein Zustimmungsquorum von 25 Prozent nötig. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 13 Monaten. Nach Rechnung der Gewerkschaften ergibt sich aus dem Paket ein Gesamtvolumen von 3,1 Prozent. Dies sei ein „tragfähiger Kompromiss“ in der Tarifauseinandersetzung, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott.

Zuvor waren drei Tarifrunden gescheitert und der Versorger stand am Rande eines Streiks. Ausbildungsabsolventen des Jahres 2014 werden nach dem Eon-Vorschlag befristet für 12 Monate übernommen. Bei der Gründung neuer Konzerngesellschaften würden bestehende Tarifbindungen der Mitarbeiter berücksichtigt. Eon hatte seine Gewinnerwartung für das laufende Jahr Ende Januar auf 2,2 bis 2,6 Milliarden Euro annähernd halbiert.

Der Konzern leidet unter geschrumpften Margen in der Energieerzeugung, der Atomwende und dem weiter hohen Schuldenstand. Andererseits hätte ein Streik nach Ansicht von Beobachtern Millionen gekostet und Imageverlust bei den Kunden im heftig umkämpften Stromgeschäft gebracht.

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