Bleibt die Fertigung in Europa? : Italien will Europas Solarindustrie retten
Anders als Meyer Burger in Sachsen: Auf Sizilien startet der Stromkonzern Enel bald die Produktion von Zellen und Modulen, die alle anderen europäischen Anbieter übertreffen soll.
Der Eingang und die Zufahrtsstraße sind noch etwas schmal, eine Fahrbahn wird gerade geteert, während ein kleiner Parkplatz neben dem Werkstor überquillt: In einem Industriegebiet südlich der sizilianischen Stadt Catania soll die Zukunft der europäischen Solarfertigung mit entschieden werden. Denn hier zieht der italienische Stromlieferant Enel eine Produktion von Solarzellen und -modulen hoch, die bald die Größte Europas sein soll. Während der Schweizer Konkurrent Meyer Burger die Verlagerung von Deutschland in die Vereinigten Staaten angekündigt hat, geht Enel in die Gegenrichtung: „Im April nehmen wir die Produktion der ersten Photovoltaikmodule auf“, kündigt der Leiter der „3Sun Gigafactory“, Stefani Lorenzi, gegenüber der F.A.Z. an.





