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Energiekonzern : Braunkohle und Kernenergie belasten RWE

  • Aktualisiert am

Ein RWE-Banner vor einem Braunkohlekraftwerk von RWE in Niederaußern Bild: dpa

Das Nettoergebnis von RWE sinkt um mehr als ein Drittel. Die Dividende wird halbiert. Für das laufende Jahr hofft der Energiekonzern aber auf Stabilität.

          Eine geringere Stromerzeugung bei Braunkohle und Kernenergie sowie niedrigere Großhandelspreise haben den Energiekonzern RWE im vergangenen Jahr belastet. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) von RWE alleine sank 2018 von 2,1 Milliarden auf 1,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Essen mitteilte. Das bereinigte Nettoergebnis nahm von 973 Millionen auf 591 Millionen Euro ab.

          In den Zahlen ist die Tochter Innogy, die derzeit von Eon übernommen wird, nicht mehr konsolidiert. Sie enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Innogy-Dividende.

          Für das vergangene Geschäftsjahr will RWE wie angekündigt eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie zahlen. Ein Jahr zuvor hatten Aktionäre insgesamt 1,50 Euro je Aktie erhalten, allerdings war darin eine Sonderdividende im Zusammenhang mit Rückzahlungen zu Unrecht gezahlter Atomsteuern enthalten. Für das neue Geschäftsjahr kündigte RWE eine Ausschüttung von 0,80 Euro je Aktie an.

          Für 2019 erwartet der Energiekonzern bestenfalls ein stabiles Ergebnis. Das bereinigte Ebitda soll in der Bandbreite von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro liegen, das bereinigte Nettoergebnis zwischen 300 und 600 Millionen Euro. Zwar sieht RWE eine leichte Erholung bei den Strompreisen, dagegen belastet der Rodungsstopp im Hambacher Forst. Zudem wirke sich die Entscheidung, den britischen Kapazitätsmarkt auszusetzen, negativ aus.

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