Börsengang : Kion-Gabelstapler rollen an die Börse

Die Gabelstapler der Marken Linde und Still rollen an die Börse. Der Wiesbadener Kion-Konzern will die erste Tranche noch vor der Sommerpause in den nächsten Wochen platzieren. Der Maschinenbauer hat gute Aussichten, sich als neues Schwergewicht im M-Dax zu etablieren.
Der Spezialchemiekonzern Evonik dient Kion-Chef Gordon Riske als mahnendes Beispiel. Erst mit dem dritten Anlauf gelang den Essenern vor gut einem Monat der lange geplante Börsengang. Riske will die Latte dagegen unbedingt im ersten Versuch überspringen – und sieht die Zeit jetzt offenbar günstig dafür. Für den Sommer strebe die Kion Group AG die Erstnotierung im Prime Standard der Frankfurter Börse an, teilte das Unternehmen am Montag offiziell mit, nachdem die Spekulationen über einen Kion-Börsengang auch vom Unternehmen selbst schon seit Monaten angefeuert wurden. Innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen könne die Plazierung erfolgen, heißt es in der Finanzwelt dazu.





