Die falsche Debatte über Datenräume
Europa streitet seit Jahren über den wirtschaftlichen Nutzen von Datenräumen – und stellt dabei die falsche Frage. Mit dem Aufstieg autonomer KI-Agenten verändert sich die Antwort grundlegend.
Europa ist bei der KI-Infrastruktur von Amerika abhängig. Frankreich ändert das gerade. Mit 93 Milliarden Euro Investitionszusagen und Projekten von Mistral bis Softbank wird Paris zum Zugangspunkt für den europäischen KI-Markt.
Europa streitet seit Jahren über den wirtschaftlichen Nutzen von Datenräumen – und stellt dabei die falsche Frage. Mit dem Aufstieg autonomer KI-Agenten verändert sich die Antwort grundlegend.
Das Digitalministerium will seine Verwaltungs-Cloud von deutschen Unternehmen bauen lassen. Richtig so!
Mit dem Projekt Deutschland-Stack verfolgt die Bundesregierung ein wichtiges und überfälliges Ziel: einen einheitlichen, souveränen und durchgängig digitalen Rahmen für die öffentliche Verwaltung. Aber das ist gar nicht so einfach.
Europa ist bei Cloud und KI von Amerika abhängig. Die Politik verspricht Souveränität ohne Infrastruktur, die Wirtschaft scheut die Kosten. Dabei bietet die KI-Disruption eine einmalige Chance, beides gleichzeitig zu lösen.
Europa hat die erste Phase der Digitalisierung weitgehend verpasst. Die Plattformökonomie, die Cloud und die großen sozialen Netzwerke wurden in den USA entwickelt. Europa stellt rund ein Viertel der Weltwirtschaft, spielt aber im digitalen Machtgefüge nur eine Nebenrolle.
Die Plattformökonomie steht vor ihrer tiefgreifendsten Transformation seit dem Aufstieg der großen Digitalkonzerne. Generative KI und KI-Agenten legen gerade einen neuen Layer über bestehende Marktplätze und Ökosysteme.
Amerika und die Golfstaaten investieren Hunderte Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren. Europa plant, diskutiert, hofft. Digitale Souveränität entscheidet sich aber nicht in Brüsseler Konferenzsälen, sondern in Serverfarmen. Eine Analyse.
Statt Dorfsterben und Vergreisung gibt es in Etteln Glasfaser bis zur letzten Milchkanne, smarte Altkleidercontainer und einen digitalen Dorfzwilling. Das interessiert auch Unternehmen – von der Arztpraxis bis zum Energieversorger.
Europa hat das Rennen um die stärksten KI-Modelle verloren. Das eigentliche Wettrennen findet nicht nur auf der Anbieterseite statt – sondern bei der Frage, wer generative KI am schnellsten und konsequentesten nutzt.
Beim großen Europäischen Digitalgipfel in Berlin ging es um „Souveränität“. Was da lief, war ein absurder Witz, über den nur US-Konzerne lachen: Europa will „deregulieren“. Wem nutzt das wohl?
Deutschland hat das Industriezeitalter geprägt – doch jetzt entscheidet sich, ob es auch das digitale prägen kann. Während BYD, Tesla & Co. längst Software, Daten und Künstliche Intelligenz zur Quelle ihrer Wertschöpfung machen, kämpft Deutschland noch mit Bürokratie und Perfektionismus.
Sogenannte Datentreuhänder sollen Unternehmen und der Forschung helfen, Daten einfacher miteinander zu teilen. Das Wert-Risiko-Dilemma hält bislang viele Beteiligte vom Datenteilen ab. Ein Rundumblick.
Deutschland will die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Konzernen wie Microsoft verringern. Das wird nur gelingen, wenn die Verantwortlichen mehr Markt wagen – und mehr Mut in der IT-Beschaffung zeigen.
Deutschland hinkt bei der digitalen Wirtschaft, KI und Start-up-Förderung hinterher. Die großen Techunternehmen zieht es für die Forschung und Entwicklung nach Zürich, wo die rechtlichen Rahmenbedingungen und das Ökosystem stimmen.
Er soll das komplexe und oft gescholtene europäische Datenprojekt Gaia-X erfolgreich machen: Ulrich Ahle setzt auf seine Erfahrung mit großen Konsortien – und als Ortsvorsteher eines Dorfes in Ostwestfalen.
Die für Lidl und Kaufland bekannte Schwarz-Gruppe wandelt sich zum Techkonzern. Schwarz-Digits-Ko-Chef Christian Müller über den Nachfrageschub für die eigene Cloud durch Donald Trump, die „Black Box“ der Konkurrenz und den deutschen Digitalisierungsrückstand.
Die EU strebt nach digitaler Unabhängigkeit von Amerika. Doch das einstige Prestigeprojekt Gaia-X für eine eigene Datencloud zeigt beispielhaft, wie schwer das bislang fällt.
Was die neue Bundesregierung tun muss. Und wieso Dänemark, Schweden und die USA Vorbilder sind.
Mit Blick auf die globale digitale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gibt es großen Aufholbedarf. Die amerikanischen Tech-Giganten dominieren. Im Wahlkampf spielt das kaum eine Rolle.
China kontrolliert die kritischen Rohstoffe, Amerika unsere Daten: Warum Europa jetzt 100 Milliarden Euro in eine gemeinsame Digitalarchitektur, den „EuroStack“ investieren muss.
Holger Hanselka rät als Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft der Industrie zu kleinen, energieeffizienten KI-Anwendungen. Dem Mittelstand fehle es aber oft an den Kompetenzen, um Anwendungen für die generative KI zu entwickeln.
Um die Rechte an Daten gibt es Streit, seitdem die großen Tech-Konzerne damit viel Geld verdienen. Was tun?
Open Source ist auf dem Vormarsch – und ist verknüpft mit handfester Geschäftsrelevanz. Allerdings fehlt in den Unternehmen oft die Strategie für eine konsequente Einführung. Ein Gastbeitrag.
Auch große Erfindungen müssen erst mal marktreif gemacht werden. Das ist aber Aufgabe der Betriebswirtschaftslehre, nicht des Staats. Der Idee des entrepreneurial state fehlen entscheidende Grundlagen.
Sowohl im Bereich der Hardware als auch in der Software ist die Bundesrepublik extrem angewiesen auf andere. Daran ändern auch die „Souveränen Clouds“ der amerikanischen Tech-Konzerne nichts. Ein Gastbeitrag.
Industriepolitik ist in Mode. Mit Milliarden-Zuschüssen unterstützt die Bundesregierung den Bau von Chip- und Batteriefabriken. Doch die Vergangenheit zeigt: Oft erfüllen sich die hohen Erwartungen nicht.
Die legendäre Industriemesse in Hannover läutet eine weitere Runde der Digitalisierung ein. Deutsche Unternehmen setzen sich im Wettlauf um die Zukunft an die Spitze.
Die Wirtschaft in Deutschland stagniert. Die Verbandspräsidenten der Elektroindustrie und des Maschinenbaus schildern, wie sehr der Mittelstand unter Druck steht, was sie der Politik raten und wo die Industrie 4.0 steht.
Im Großforschungsprojekt X-FORGE untersuchen Fraunhofer IPA und Industrieunternehmen die Bedingungen für funktionierende Digitale Ökosysteme. Ein Gastbeitrag.
Warum ein Verband wie der ZVEI die riesigen Förderprogramme gut findet – und damit allein noch lange nicht zufrieden ist: Verbandspräsident Gunther Kegel im Gespräch.
Um sich für die Zukunft zu rüsten, setzen viele hessische Unternehmen auf Künstliche Intelligenz. Gerade im Rhein-Main-Gebiet geht das KI-Fieber um.
Der Erfolg unseres Landes hängt maßgeblich von den Leistungen seiner Ingenieure ab. Damit sie Weltklasse bleiben können, braucht es einen neuen Ansatz.
Daten sind ein wahrer Schatz für die Industrie. T-Systems-Chef Adel Al-Saleh erklärt, warum sie auf der Hannover-Messe im Mittelpunkt stehen.
Europa wird Milliarden in seine Industrie stecken – das ist so gut wie sicher. Aber bitte nicht so wie in den letzten 50 Jahren.
Warum wir das Geschäftsmodell unseres Landes überdenken müssen. Ein Gastbeitrag.
Google will weniger von Werbung abhängig sein.Thomas Kurian, Chef der Cloudsparte, spricht im Interview über Pläne in Brandenburg, den Strombedarf von Rechenzentren und das Aufholen zu Amazon und Microsoft.