Wenn der Betriebsrat zur Innovationsbremse wird
Betriebsräte sollen die Beschäftigten im Betriebsalltag vertreten. Das Gesetz gibt ihnen viele Rechte. Doch der Reformdruck steigt. Nicht nur Arbeitgeber finden, dass vieles zu schwerfällig läuft.
Die Bürgerinitiative Kulturcampus 2.0 wirft der Stadt vor, beim alten Juridicum nur an Details zu feilen. Sie fordert den Abriss für einen Neubau der HfMDK.
Betriebsräte sollen die Beschäftigten im Betriebsalltag vertreten. Das Gesetz gibt ihnen viele Rechte. Doch der Reformdruck steigt. Nicht nur Arbeitgeber finden, dass vieles zu schwerfällig läuft.
Die Mehrkosten durch die neue Kapitalrente seien viel zu hoch, kritisiert Arbeitgeberpräsident Dulger – und fordert dafür härtere Einschnitte. Die Frührente per Altersteilzeit will er aber erhalten.
Was wird aus der Idee der Kapitalrente? Kanzler Merz verblüfft mit einem persönlichen Bekenntnis. Auch Bärbel Bas unterstützt den Plan.
Der Vorschlag einer Kapitalrente erhält viel Beifall, auch aus der Industrie. Doch die Arbeitgeber sperren sich. Sie lehnen den Ansatz ab, ähnlich wie die Gewerkschaften. Die Koalition steht vor einer kniffligen Gratwanderung.
Reservedienst soll für frühere Soldaten zur Pflicht werden. Ein Mitspracherecht ihrer Betriebe ist nicht vorgesehen – doch auch dort ist das Personal knapp. Jetzt regt sich Widerstand.
Durch die Hintertür wüchsen die Belastungen weiter, moniert der Verband. Er plädiert für eine neue Praxisgebühr, weniger Krankengeld und Patientenquittungen. Von der Zuckersteuer hält er nichts.
Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände sind erleichtert, dass die Entlastungsprämie vorerst nicht kommt. Viele Unternehmen hätten sie ohnehin nicht weitergegeben.
Der Arbeitgeberverband kritisiert das Vorgehen der Koalition scharf: Mit der geplanten Entlastungsprämie seien „Erwartungen geschürt und die Erfüllung dieser Erwartung bei anderen abgeladen“ worden.
Die Mehrheit der Unternehmen misstraut der Politik, das Gesundheitswesen auf Vordermann zu bringen. Den hohen Krankenstand sehen sie als großes Problem, zeigt eine Forsa-Umfrage, die der F.A.Z. exklusiv vorliegt.
Bei den anstehenden Verhandlungen um die Bildung einer neuen Stadtregierung in Frankfurt wird das Thema Stadtplanung eine entscheidende Rolle spielen. Forderungen von Interessengruppen liegen bereits vor.
Die Spitzenverbände fordern rasche Maßnahmen. Der Standort steht ihrer Ansicht nach unter Druck wie selten zuvor in der Nachkriegsgeschichte. Auch Merz spricht von einer Standortkrise.
Auf den kommenden Generationen werden Schulden und Forderungen in großer Fülle abgeladen. Dafür haben sie Anspruch auf die besten Bildungsorte und Priorität beim Infrastruktur-Sondervermögen, sagt BDA-Präsident Alexander Poetzsch.
Die Zukunft des ehemaligen Juridicums der Goethe-Universität Frankfurt ist weiterhin offen. Architekten meinen: Ein Abriss wäre nicht zeitgemäß.
Versicherungsfremde Aufgaben belasten die Sozialkassen und ihre Versicherten. Doch gegen die Politik klagen dürfen die Kassen – anders als etwa Rundfunksender – bisher nicht. Die Kritik daran wächst.
Das gab es lange nicht: Arbeitgeber, Ärzteverbände, Krankenkassen und die Pflege unterstützen weite Teile der Reformanstrengungen. Ob sich aber wirklich Geld sparen lässt, steht in den Sternen.
Die EU plant mit einer neuen Richtlinie, die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen. Bald will die Bundesregierung das Regelwerk in ein deutsches Gesetz überführen. Die Wirtschaft ist schon jetzt alarmiert.
Sollte das Ende des Erwerbslebens von der Zahl der Beitragsjahre abhängig gemacht werden? SPD-Chefin Bas zeigt Sympathie dafür – die Arbeitgeber lehnen dies ab.
Darmstädter Architekten fordern einen Planungstopp für die neue Brücke der Rheinstraße, weil der Entwurf nicht gefällt. Demgegenüber will Verkehrsdezernent Paul Georg Wandrey an der Planung festhalten.
Der Streit um das Rentenpaket und die Sozialreformen kommen nicht gut an, zeigt eine neue Erhebung. Besonders unzufrieden sind die mittelgroßen Firmen.
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert ein Einfrieren des Rentenkonflikts. Klar sei, dass die Alterssicherung in Deutschland grundlegende Reformen brauche.
Die Union streitet über das Rentenpaket. Die Junge Union rebelliert, 18 Abgeordnete wollen dem Gesetz im Bundestag nicht zustimmen. Worum geht es ihnen?
Arbeitgeber wollen Familienmitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen lassen. Ein Forscher sieht das als sinnvolle Maßnahme gegen die Einkommenslücke zwischen Mann und Frau. SPD und Verdi sprechen von „gruseligen Maßnahmen.“
Die Chefin der Arbeitsagentur sieht den Arbeitsmarkt an einem Tiefpunkt. Heißt das, es kann nur noch besser werden? Das kommt darauf an.
Die neuen Vorschläge der Arbeitgeber zur Sanierung der defizitären Krankenkassen haben es in sich, vor allem die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung der Ehepartner. Nun braucht es politischen Mut.
Der Handlungsdruck im Gesundheitssystem ist enorm, die Kosten steigen und steigen. Jetzt schlagen die Arbeitgeber Reformen vor, die Milliarden Euro einsparen sollen. Die Praxisgebühr soll wiederkommen und die GKV auf eine „Basissicherung“ beschränkt werden.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat vorgeschlagen, dass Arbeitnehmer erst später Krankschreibungen vorlegen müssen. Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände lehnt den Vorstoß ab.
Zehn Entwürfe für das in Frankfurt geplante Haus der Demokratie können noch bis Ende September bewertet werden. Architekten fordern, sämtliche Arbeiten des Ideenwettbewerbs in die Debatte einzubeziehen.
Verbandschef Kampeter wirft Gesundheitsministerin Warken (CDU) den Bruch des Koalitionsvertrags vor. Weil weder Arbeitgeber noch Gewerkschaften an der Reformkommission zu den Kassen beteiligt werden.
Schwarz-Rot will die Arbeitszeit flexibilisieren. Während die Arbeitgeber Hoffnungen in das Modell setzen, fürchten Gewerkschafter Ausbeutung. Doch ganz so einfach ist es nicht.
Israels Ministerpräsident Netanjahu reist zu Donald Trump ins Weiße Haus, Polen führt Kontrollen an der deutschen Grenze ein und die Unesco überprüft die Welterbe-Tauglichkeit der bayerischen Königsschlösser. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Pflege sei alles andere als „enkelfit“, schreiben die Arbeitgeber in einem neuen Verbandspapier. Und unterbreiten Reformpläne, die die Pflegekasse um 16 Milliarden Euro entlasten sollen.
Hunderttausende Beauftragte und 10.000 Vorschriften sollen Unfällen vorbeugen. Doch Betriebe lähmt all diese Bürokratie – manche Beispiele sind absurd.
Die Gewerkschaft Verdi wertet Rufe nach mehr Effizienz in der Verwaltung als Stimmungsmache gegen den Sozialstaat. Vertreter von Krankenkassen sehen den Vorstoß der Arbeitgeber differenzierter.
Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung beschäftigen mehr Mitarbeiter als die ganze Landwirtschaft. Auch das belastet die Beitragszahler. Dabei gibt es durchaus Einsparmöglichkeiten.
Können ältere Beschäftigte den sich abzeichnenden Personalmangel auf dem Arbeitsmarkt lindern? Eine neue Umfrage zeigt, wie Unternehmen das Potential der Generation 60 plus einschätzen – und wie diese selbst auf das Thema blickt.