Impfstoffe für Afrika : Abgehängt

Anders als die Briten müssen sich die Afrikaner mit Impfungen noch gedulden. Auch Südafrika befindet sich in einer vertrackten Situation. Das Land zahlt die gleichen Impfstoffpreise wie reichere Nationen – doch die Haushaltslage ist angespannt.
Afrikanische Länder werden wohl erst Mitte kommenden Jahres die ersten Bürger gegen Covid-19 impfen können. Auch das am härtesten getroffene Südafrika bildet da keine Ausnahme. Dabei hatte die südafrikanischen Regierung im März schnell reagiert: kurz nach Ausbruch der Epidemie verkündete Staatspräsident Cyril Ramaphosa eine der striktesten Ausgangssperren auf der Welt. Im Wettrennen um Impfstoff-Lieferungen jedoch wurden die größte afrikanische Volkswirtschaft wie das restliche Afrika von den reichen Ländern auf der Welt abgehängt.





