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Die EU will Chinas Griff nach den Häfen stoppen

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Containerterminal in Duisburg-Ruhrort
Containerterminal in Duisburg-Ruhrortdpa

Mit martialischen Worten warnt Brüssel vor zu großem Einfluss Chinas. Im Notfall sollen die EU-Staaten die Kontrolle über die Häfen übernehmen, zeigt der Entwurf einer neuen Strategie, die der F.A.Z. vorliegt.

Chinas Präsident Xi Jinping hat früh erkannt, wie wichtig Häfen für Wohlstand und Einfluss sind. „Es heißt: Um reich zu werden, brauchen wir Straßen“, sagte Xi schon 2017 und fügte hinzu: „Aber an den Küsten brauchen wir vor allem Häfen, um reich zu werden.“ Seither ist China in immer mehr Häfen vorgedrungen. In der Europäischen Union sind die vom chinesischen Staat kontrollierten Konzerne Cosco und China Merchants an mehr als zwanzig Containerterminals oder deren Betreibergesellschaften beteiligt. Im griechischen Hafen Piräus ist ­Cosco sogar Mehrheitseigentümerin der Port Authority. Die chinesische Reederei kontrolliert den Hafenbetrieb.
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