„Too big to fail“ : Bundesbank beurteilt Finanzsystem als stabiler

„Too big to fail“, hieß es in der Finanzkrise. Banken waren zu groß, um sie pleite gehen zu lassen. Lieber sollte der Steuerzahler bluten. Mittlerweile gebe es Fortschritte, berichtet Bundesbankvorstand Claudia Buch.
In der Finanzkrise 2008/2009 war es ein großes Aufregerthema, deshalb ist es spannend, wie es jetzt darum steht: „Too big to fail“ hieß damals das Schlagwort für den Befund, dass manche Banken so groß sind, dass sie darauf spekulieren können, dass der Staat sie in einer Krise nicht insolvent werden lässt – weil die Folgen für die Wirtschaft verheerend wären. Claudia Buch, Mitglied im Bundesbankvorstand, stellte nun am Freitag einen Bericht vor, wie weit die Vorkehrungen in Sachen „Too big to fail“ mittlerweile vorangekommen sind. Das Financial Stability Board (FSB), zu dem unter anderem die Bundesbank gehört, war im Nachgang der Finanzkrise mit der Evaluation dieses Themas betraut worden.





