Haushaltsdefizit zu groß : Zweifel an Italiens Steuersenkungen

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi will Steuern senken und die Post an die Börse bringen. Doch Kritiker bezweifeln, dass Renzi genug Geld für Steuersenkungen hat.
Mit Überraschung und vielen Zweifeln haben Italiens Ökonomen und Medien auf die Ankündigung des italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi reagiert, in den drei Jahren bis 2018 Steuersenkungen von 45 Milliarden Euro oder fast 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) einzuführen. Schon für das nächste Jahr will er die Grundsteuer für das erste selbst bewohnte Haus erlassen, zudem die von Unternehmen bezahlte Grundsteuer für fest in den Fabriken montierte Maschinen und für landwirtschaftliche Flächen.





