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Brexit-Streit : Pragmatismus gefragt

Das Protokoll zum Brexit-Vertrag hat in der Praxis zu einem absurden bürokratischen Aufwand für Zollerklärungen geführt und sollte neu verhandelt werden.

Modi in Elmau : Indiens schöner Schein

Der Westen sucht die Inder als Partner. Die wissen sehr genau, dass sie gebraucht werden. Einfach werden die Verhandlungen nicht.

Verlustaversion : Wenn der Wohlstand schrumpft

Deutschlands Wohlstand geht zurück. Das wird zum Problem. Denn Menschen hassen Verluste – mehr, als viele glauben.

Deutsche Bahn : Aufbruch in Absurdistan

Bei der Deutschen Bahn reiht sich ein Versäumnis an das nächste. Jetzt wird sie unter Betreuung gestellt.

Saarlouis : Verlorener Milliardenpoker um Ford

Ford lässt sein neues Elektroauto in Spanien bauen. Das Saarland ist zurecht enttäuscht und darf Lösungen erwarten. Manche Vorwürfe sind jedoch wohlfeil.

EU-Klimaschutz : Halbherziger Beschluss

Der Ukrainekrieg ist kein Grund für weniger Klimaschutz. Vernünftig ausgestaltet, kann der Green Deal einen großen Beitrag leisten, um sich von Russland zu lösen. Aber dem Europaparlament fehlt an entscheidender Stelle der Mut.

Wissing und Lutz : Das Bahnchaos endlich in den Griff bekommen

Die Züge sollen so zuverlässig werden, dass „wir wieder die Uhr nach der Bahn stellen können“, sagt der Verkehrsminister. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Lindners Warnung : Die Angst vor dem Knall

Der Finanzminister warnt die Deutschen vor einer schweren Wirtschaftskrise und fünf Jahren der Knappheit. Leider ist die Gefahr sehr real.
Keine Feststimmung trotz Weihnachtsbaums vor dem Monte-dei-Paschi-Hauptsitz: In Siena herrscht Krisenstimmung wegen der Schieflage der Bank.

Italiens Bankensystem : In Siena krankt es gewaltig

Die Misere der italienischen Großbank Monte dei Paschi hat viele Gründe: Politische Seilschaften regierten lange, die Kreditvergabe an Freunde brachte viele Ausfälle. Jetzt herrscht Katerstimmung in der Stadt.

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  • Die Arbeiten am Kolosseum in Rom gehen weiter - und auch die italienischen Bankenprobleme sind immer noch eine Baustelle.

    Geldhäuser in Not : Italiens Bankenkrise ist selbst verschuldet

    Seit 2009 schütteten die italienischen Banken einen Großteil ihrer Gewinne aus, anstatt sich damit besser für künftige Krisen zu wappnen. Nun muss wohl wieder der Staat helfen.
  • Hat sich mit der Finanzbranche geeinigt: Italiens Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan.

    Euro-Krise : Italiens Banken-Rettungsfonds steht

    Italiens Banken sitzen auf einem großen Berg fauler Kredite. Ein neuer Rettungsfonds soll helfen, die Anleger goutieren das bereits. Langfristig braucht es aber mehr.
  • Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi vergangene Woche in Neapel.

    Staatshaushalt : Italien erhöht wieder mal das Defizit

    Die Ausgaben Italiens steigen – und die Regierung in Rom verschiebt den Haushaltsausgleich nach hinten. Zugleich stellt sie eine Forderung an die EU.
  • Zentrale der Bank Monte dei Paschi di Siena: Auch sie muss jetzt täglich Bericht erstatten.

    EZB guckt genauer hin : Sorgen um Italiens Banken

    Einige italienische Banken haben so viele gefährdete Kredite, dass sie ihren Gläubigern Sorgen machen. Die Notenbank lässt sich jetzt teils täglich informieren.
  • Matteo Renzi

    Staatsschulden : Italien pocht auf hohes Defizit

    Italiens Regierungschef Renzi fordert höhere Staatsausgaben für sein Land. In Europa seien nur die Länder gewachsen, die die Defizitregeln verletzt hätten. Zugleich setzt er Deutschland auf die Anklagebank.
  • Matteo Renzi

    Matteo Renzi : „Wer Schengen zerstören will, will Europa zerstören“

    Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi ärgert sich über Deutschland. Kurz nach seinem Besuch bei Angela Merkel fordert er ein Europa ohne Grenzen – und meint damit auch die Grenzen für Staatsdefizite.
  • Für Ministerpräsident Matteo Renzi zählt vor allem das, was in der Tagespolitik und bei den nächsten Wahlen nützlich ist.

    Kommentar : Renzis Ambitionen

    Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi präsentiert sich als Retter Europas. Aber seine Ideen taugen nichts. Manchmal scheint ihm keine These absurd genug, wenn sie nur den Gedanken eines benachteiligten Italiens stützt.
  • Isolator: Matteo Renzi vor den Flaggen der europäischen Union.

    Matteo Renzi : „Europa muss nicht nur einem Land dienen“

    Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi startet eine Generalkritik an der deutschen Politik. Am Freitag ging es beim EU-Gipfel los, jetzt legt er in einem Interview nach. Offenbar sieht Renzi eine Chance, Deutschland zu isolieren.
  • Matteo Renzi

    Haushaltsdefizit zu groß : Zweifel an Italiens Steuersenkungen

    Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi will Steuern senken und die Post an die Börse bringen. Doch Kritiker bezweifeln, dass Renzi genug Geld für Steuersenkungen hat.