Griechenland spart : Die Lüge vom Schlaraffenland

Das Leben in Griechenland ist auch nach der Pleite nicht günstiger geworden, wie mitunter behauptet wird. Im Gegenteil: Neue Steuern werden eingeführt, Heizöl wird teurer und die Gehälter sinken.
Ein Wort lernt der Ausländer schnell im Griechenland dieser Tage, zumindest dann, wenn er in Athen oder anderen Städten unterwegs ist: „Enoikiazete“ - zu vermieten. Zu den unübersehbaren Folgen der seit vier Jahren währenden griechischen Rezession (2011 brach die Wirtschaftsleistung um 6,8 Prozent ein, im Jahr davor betrug der Rückgang 4,5 Prozent) gehören Leerstände selbst in besten Lagen der Städte. Der Immobilienmarkt ist, behutsam ausgedrückt, mieterfreundlich geworden. Mieter gibt es dennoch kaum.





