Kommentar :
Für ein deutsches Zentralabitur

Inge Kloepfer
Ein Kommentar von
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Seit der Föderalismusreform 2006 gilt: Der Bund hat in der Schulpolitik nichts verloren.
Seit der Föderalismusreform 2006 gilt: Der Bund hat in der Schulpolitik nichts verloren.dpa

Zwischen den Ländern soll Bildungs-Wettbewerb herrschen. Doch das funktioniert nicht. Warum nicht ein einheitliches Abitur für Deutschland einführen? Dann könnten die Schulen mehr Freiheit bekommen.

Kanzlerin Angela Merkel, Kandidat Martin Schulz und FDP-Chef Christian Lindner wollen künftig von Berlin aus die Bildungspolitik in Deutschland steuern. Alle ziehen seit einiger Zeit gegen das „Kooperationsverbot“ zu Felde. Dieses Verbot besagt, dass der Bund in der Schulpolitik nichts verloren hat. Seit der Föderalismusreform 2006 ist schulische Bildung ausschließlich Ländersache, auch finanziell. Ginge es aber nach Merkel, Schulz und Lindner, hätte in Sachen Bildung demnächst der Bund wieder mehr zu sagen.

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