CO2-Grenzabgabe : Die falsche Hoffnung vom Klimaklub

Die geplante CO2-Grenzabgabe wird nur geringe Einnahmen erzeugen, könnte aber neue Handelskonflikte auslösen. Davor warnt eine neue Studie.
Am Freitag war Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Brüssel. Gemeinsam mit Vertretern der Stahlbranche traf er die beiden Kommissionsvizepräsidenten Valdis Dombrovskis und Margrethe Vestager. Es war der Versuch, in letzter Minute das Schlimmste zu verhindern. Mitte der kommenden Woche stellt die Kommission ihr „Fit-for-55“-Klimapaket vor. Das besteht aus insgesamt zwölf Vorschlägen dazu, wie die EU den CO2-Ausstoß, wie zugesagt, bis 2030 um 55 Prozent senken soll. Es geht auch um die Frage, wie die Umstellung energieintensiver Industriezweige gelingt und etwa die Stahlbranche international wettbewerbsfähig bleiben kann. „Klimafreundlicher Stahl darf nicht teurer sein als herkömmlicher Stahl“, warnte Altmaier.





