Bundeswehraffäre : Die ungeliebte Beraterin

Heute ist Katrin Suder im Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre der Bundeswehr vorgeladen. Die frühere Staatssekretärin gilt vielen in der Sache als Schlüsselfigur.
Für den Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre der Bundeswehr hat sich die Öffentlichkeit bislang nur sporadisch interessiert – an diesem Donnerstag wird das anders sein: Die frühere Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder ist vorgeladen. Sie gilt als eine der Schlüsselfiguren in der Affäre. Suder war von 2014 bis 2018 beamtete Staatssekretärin, vorher hatte sie selbst in hoher Position für die Unternehmensberatung McKinsey gearbeitet, zeitweise war sie sogar als Deutschland-Chefin im Gespräch. Bei McKinsey war sie einst bis zur Direktorin aufgestiegen, sie leitete das Berliner Büro und war verantwortlich für die Beratung des öffentlichen Sektors. Das machte sie später vielen verdächtig.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





