Volkswagen : Szenen einer zerrütteten Ehe

Der VW-Chef hat die Beziehung zu Amerika mit einem alten Ehepaar verglichen. Nun will er die Versöhnung und besucht das Land. Washington erwartet Demut und großzügige Angebote.
Mit Volkswagen und mit den Vereinigten Staaten ist es wie bei einem alten Ehepaar. Mit diesen Worten beschrieb VW-Chef Matthias Müller Ende letzten Jahres die Beziehung des Autokonzerns aus Wolfsburg zu den amerikanischen Behörden – vor allem den Umweltbehörden, die die Abgasmanipulationen bei den Dieselmotoren von VW im Frühjahr 2014 aufgedeckt und im September 2015 öffentlich gemacht haben. Lange habe man sich gut verstanden. Doch dann habe es „Ungereimtheiten“ gegeben. Während Müller im Dezember in Wolfsburg versuchte, mit diesem Bild Fragen einer amerikanischen Journalistin zu beantworten, arbeiteten seine Mitarbeiter an einer Charmeoffensive in Amerika, dem zweitgrößten Automarkt der Welt.





