Atomausstieg : Interne Mails werfen Fragen an Habeck auf

Das Büro des Ministers hat im März 2022 eine Prüfung der AKW-Verlängerung angefordert. Sie fiel positiv aus. Kannte Habeck die Ergebnisse tatsächlich nicht?
Haben die Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt bei der Entscheidung getrickst, die drei letzten Kernkraftwerke mitten in der Energiekrise von 2022/23 vom Netz zu nehmen? Setzten sich die Chefetagen damals aus grün-ideologischen Gründen über die Empfehlungen der eigenen Fachleute hinweg, die für eine Laufzeitverlängerung waren? Und welche Rolle spielte dabei Wirtschaftsminister Robert Habeck? Diese Fragen soll der Atom-Untersuchungsausschuss des Bundestags klären, der sich jetzt konstituiert hat. Von der F.A.Z. erstmals ausgewertete Dokumente deuten darauf hin, dass die Leitung des Wirtschaftsministeriums nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 den Weiterbetrieb tatsächlich bewusst unterbinden wollte – trotz gegenteiliger Ratschläge der Fachebene.
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