Büro in Peking aufgelöst : Yahoos Niedergang in China

Der amerikanische Konzern zieht seine letzten Geschäfte vom größten Markt der Welt ab. Und beendet damit eine unrühmliches Lehrstück darüber, welchen Schwierigkeiten westlichen Unternehmen in Chinas autoritärem System begegnen.
Ginge es nicht um Yahoo, und ginge es nicht um das chinesische Internet, die Nachricht verdiente keine große Aufmerksamkeit: der Internetkonzern aus der Mitte des Silicon Valley in Kalifornien schließt laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ seine letzten, verbliebenen Büros in Peking, entlässt demnach bis zu 300 Mitarbeiter und beendet damit das wenig rühmliche Kapitel der Geschäftsaktivitäten im größten Markt für Informationstechnologie der Welt mit mittlerweile 650 Millionen Internetnutzern und einem Branchenumsatz von 350 Milliarden Dollar.





