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Bild: dapd

Der Kreditkarten-Anbieter Visa macht mehr Umsatz und Gewinn als erwartet, der Immobilienfinanzierer Aareal Bank verliert nach Kreisen seinen Hauptaktionär und die Stadt Hamburg kauft das Axel-Springer-Gebäude für 130 Millionen Euro.

          Visa profitiert von gestiegener Kauflaune

          Der Kreditkarten-Anbieter Visa macht dank guter Konsumentenstimmung mehr Umsatz und Gewinn als erwartet. Im Geschäftsquartal bis Ende Dezember legten die Erträge um 7 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 3,4 Milliarden Dollar (3,0 Milliarden Euro) zu, wie der Mastercard-Rivale am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich verbuchte Visa einen Gewinn von 1,6 Milliarden Dollar. Das waren 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Prognosen der Analysten wurden mit den Ergebnissen übertroffen. Die Aktie stieg nachbörslich um fast 4 Prozent.

          Kreise: Aareal Bank verliert Hauptaktionär

          Beim Immobilienfinanzierer Aareal Bank dürften sich die Eigentumsverhältnisse Kreisen zufolge in Kürze deutlich ändern. Die aus mehreren Großaktionären bestehende Aareal Holding Verwaltungsgesellschaft wolle komplett aus dem Unternehmen aussteigen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend unter Berufung auf eine Mitteilung. Die Deutsche Bank und das Bankhaus Lampe böten 11,4 Millionen Anteilscheine in einem beschleunigten Verfahren interessierten Investoren an, bei entsprechendem Interesse könnte die Zahl der zum Verkauf stehenden Aktien auf 17,3 Millionen steigen.

          Enders: A400M-Probleme ’keine Katastrophe’ - Finanzfolgen unklar

          Die Pannenserie um das Militär-Transportflugzeug A400M ist nach den Worten von Airbus-Group-Chef Thomas Enders „keine Katastrophe“ für den Konzern. Die Verspätungen seien ein großes Problem, die Kunden würden zu Recht ungeduldig, sagte Enders am Donnerstagabend in Paris. Wichtiger als die personellen Konsequenzen seien nun die organisatorischen Änderungen. Die finanziellen Folgen aus den Verspätungen sind laut Enders noch unklar. Auch mögliche Strafzahlungen von Airbus an bestellende Regierungen wollte Enders nicht beziffern.

          Presse: Hamburg kauft Axel-Springer-Gebäude für 130 Millionen

          Die Stadt Hamburg kauft einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ (Freitag) zufolge das Axel-Springer-Verlagsgebäude in der Neustadt für rund 130 Millionen Euro. Die städtische Kommission für Bodenordnung habe am Donnerstag dem Immobiliendeal mit der Axel Springer SE zugestimmt. Der Vertrag solle in den kommenden Wochen unterzeichnet werden. In der Anfang der 90er Jahre erbauten Immobilie wolle die Stadt das Bezirksamt Hamburg-Mitte mit rund 1000 Mitarbeitern unterbringen. Der Umzug sei für 2017 geplant.

          Amerikanische Mobilfunkauktion endet mit Rekord - Gebote über fast 45 Milliarden Dollar

          Der verzweifelte Kampf in den Vereinigten Staaten um Mobilfunkkunden hat den Preis für neue Frequenzen auf einen Rekordwert getrieben. Bei der soeben beendeten Auktion des amerikanischen Telekomregulierers FCC summierten sich die Gewinngebote auf 44,9 Milliarden Dollar, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Das ist deutlich mehr als Experten im Vorfeld geschätzt hatten. Die FCC selbst hatte sich ein Mindestziel von gut 10 Milliarden Dollar gesetzt. Die Telekomkonzerne rechnen mit weiter steigendem Datenhunger der Mobilfunknutzer, den sie mit den neuen Frequenzen zu Geld machen wollen.

          Burger-King-Filialbetreiber nimmt Insolvenzantrag zurück

          Überraschende Wende im Fall Burger King: Der Insolvenzantrag für die Betreibergesellschaft der 89 nach wochenlanger Schließung wiedereröffneten Schnellrestaurants ist vom Tisch. Das Amtsgericht Stade teilte am Donnerstag mit, dass einem entsprechenden Antrag der Gesellschaft stattgegeben worden sei. Hinter dem Unternehmen steht der russische Investor Alexander Kolobov. Nach einer Mitteilung hat er für die Betreibergesellschaft ein Finanzpaket über 15 Millionen Euro geschnürt. Die Filialen haben rund 3000 Beschäftigte.

          Ermittler: Mindestens 717 Millionen Euro bei Petrobras veruntreut

          Bei Brasiliens staatlich kontrolliertem Öl-Multi Petrobras sind durch ein großangelegtes Schmiergeldsystem in den Jahren 2004 bis 2012 mindestens 2,1 Milliarden Reais (rd. 717 Millionen Euro) veruntreut worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

          ’WSJ’: Spotify will eine halbe Milliarde Dollar von Investoren

          Der Musikdienst Spotify will sich laut einem Zeitungsbericht etwa eine halbe Milliarde Dollar frisches Geld bei Investoren besorgen. Der genaue Betrag stehe noch nicht fest, schrieb das „Wall Street Journal“ am Donnerstag. Auch die Bewertung der Firma für die Finanzierungsrunde müsse noch ausgehandelt werden, im Gespräch seien aber sechs Milliarden Dollar, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

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