https://www.faz.net/-gqe-6x33u

Medienschau : Siemens-Gewinn sinkt

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ Helfert

Texas Instruments erleidet einen Gewinneinbruch , STMicroelectronics macht Verluste, der Gewinn von Western Digital sinkt und KPN macht der harte Wettbewerb zu schaffen. Die Software AG bestätigt die Eckdaten für das schwache vierte Quartal. S&P senkt die Ratings für mehrere französischer Banken, Elpida verhandelt angeblich mit Micron und Nanya über eine Fusion, Sony will angeblich bei Olympus einsteigen. Die Bank of Japan gibt einen pessimistischeren Wirtschaftsausblick und die Eurogruppe drängt auf niedrige Zinskosten für Griechenland.

          6 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Siemens-Gewinn knickt ein

          Der Gewinn von Siemens ist im vergangenen Quartal geschrumpft. Das Ergebnis nach Steuern des ersten Geschäftsquartals 2011/12 schrumpfte im Jahresvergleich um ein Sechstel auf 1,46 Milliarden Euro. Vor allem hohe Sonderlasten von gut 200 Millionen Euro aus einem missratenen Projekt zur Anbindung eines Windparks auf See verhagelten den Münchnern den Jahresauftakt. Der Umsatz legte um zwei Prozent auf 17,9 Milliarden Euro zu. Im Auftragseingang bekommt Siemens die Abkühlung der Weltkonjunktur zu spüren: Das Volumen neuer Aufträge sank um fünf Prozent auf 19,8 Milliarden Euro.

          Siemens-Chef Peter Löscher bekräftigte trotz der Sorgen die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr. Demnach peilt sein Haus einen Gewinn aus fortgeführten Geschäft von sechs Milliarden Euro an. „Die Unsicherheiten der anhaltenden Schuldenkrise haben auch in der Realwirtschaft Spuren hinterlassen“, erklärte er. „Auch wenn in der zweiten Jahreshälfte eine Erholung erwartet wird, müssen wir hart arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen.“ (Reuters)

          Software AG bestätigt Eckdaten für das vierte Quartal

          Deutschlands zweitgrößter Softwarehersteller Software AG hat die Eckdaten für das vierte Quartal bestätigt und einen weiteren Umsatzrückgang im Stammgeschäft mit Großrechnersoftware angekündigt. Nachdem die ETS-Sparte 2011 um acht Prozent geschrumpft war, soll der Umsatz in diesem Jahr um sieben bis zwölf Prozent zurückgehen. Mit dem Hoffnungsträger, der Integrationssoftware BPE, die im vergangenen Jahr mit plus 7 Prozent auch weiter hinter den Markterwartungen zurückgeblieben war, wollen die Darmstädter in diesem Jahr um 5 bis 15 zulegen. (dpa-AFX)

          Texas Instruments erleidet Gewinneinbruch im Schlussquartal

          Der amerikanische Chiphersteller Texas Instruments hat im vierten Quartal einen Gewinneinbruch verbucht. Der Überschuss sei auf 298 Millionen Dollar von 942 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum gefallen. Die Umsatzerlöse gingen auf 3,42 Milliarden Dollar von 3,53 Milliarden Dollar zurück. Damit übertraf der Konzern aber die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt mit 3,25 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Wegen einer schwächeren Nachfrage auf breiter Front hatte das Unternehmen im Dezember seine Geschäftsziele für das Schlussquartal gesenkt. (Reuters)

          STMicroelectronics mit Verlust im vierten Quartal

          Der Halbleiterhersteller STMicroelectronics macht Verlust im vierten Quartal und muss auch im Gesamtjahr einen deutlichen Gewinnrückgang verbuchen. Das Nettoergebnis im letzten Jahresviertel habe ein Minus von 11 Millionen Dollar gebracht. Im Vorquartal hatte noch ein Plus von 71 Millionen verbucht werden können. Der Umsatz sank im vierten Quartal auf 2,19 Milliarden Dollar (Q3: 2,44 Millionen) und lag damit etwas über dem unteren Wert der im Oktober 2011 gesenkten eigenen Erwartungen.

          Bereits zu Beginn des dritten Quartals hatte das Unternehmen mit einem schwierigen Marktumfeld und einem erheblich schwächeren Geschäft mit wichtigen Kunden als ursprünglich geplant gerechnet. Nun gibt sich Unternehmenschef Carlo Bozotti etwas zuversichtlicher und hält zumindest das Ende der Abwärtsbewegung für erreicht.

          Im Gesamtjahr erwirtschaftet STMicroelectronics einen Gewinn von 650 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 9,7 Milliarden Dollar. Im vorangegangenen Geschäftsjahr blieb unter dem Strich ein Plus von 830 Millionen Dollar, der Umsatz lag bei 10,3 Milliarden Dollar. (dpa-AFX)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Spontane Proteste gegen die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Madrid am Freitagabend.

          Corona in Spanien : Die Angst vor dem Notlazarett

          Die Infektionszahlen in der spanischen Hauptstadt explodieren und die Verwaltung weiß sich nur mit selektiven Ausgangssperren zu helfen. Das öffentliche Leben wird für einen Teil der Bevölkerung drastisch eingeschränkt.
          Der erste Streich: Gnabry nimmt Maß und trifft.

          8:0 gegen Schalke : Die Acht-Tore-Ansage

          Der FC Bayern demonstriert zum Saisonauftakt der Bundesliga seine Überlegenheit und demontiert den FC Schalke nach allen Regeln der Fußball-Kunst. Serge Gnabry trifft beim 8:0 drei Mal.
          Der Abteilungsleiter für Wirtschaftsfragen im amerikanischen Außenministerium, Keith Krach, traf am 18. September in Taiwan mit Ministerpräsident Su Tseng-chang zusammen.

          Militärmanöver : Plant China einen Angriff auf Taiwan?

          Amerikas Beziehungen mit Taiwan werden immer enger. Nun plant Washington neue Waffenverkäufe an Taipeh – und verärgert damit China. Peking verschärft seine Drohgebärden in Richtung der Insel.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.