World Bicycle Relief : Wachstumsmotor mit Pedalantrieb

Ein einfaches Fahrrad namens Buffalo erhöht die Bildungschancen afrikanischer Mädchen, verbessert die Versorgung Aidskranker und macht Milchbauern mobil.
Meistens wird die Geschichte des World Bicycle Relief (WBR) mit Bildern von strahlenden Afrikanerinnen und Afrikanern erzählt. Aber eigentlich geht es um das Fahrrad, das dabei mit im Bild ist. 2005 gründeten der Chicagoer Geschäftsmann Frederick („F.K.“) Day und seine Frau, die Dokumentarfotografin Leah Missbach Day, den WBR. Sie hatten eine Reise nach Sri Lanka unternommen, um herauszufinden, wie dem Land geholfen werden könne, das nach dem Tsunami am 26. Dezember 2004 knapp 40.000 Tote zu beklagen hatte. In Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen wurde daraus die Lieferung von 24.000 Fahrrädern. Dass die Katastrophenhilfe ausgerechnet aus Fahrrädern bestand, war nicht völlig ungewöhnlich. F.K. Day ist Mitglied der Geschäftsleitung der Sram Cororation, des zweitgrößten Fahrradkomponenten-Hersteller, der Welt.





