Heute in Rhein-Main :
Milliardeninvestition in Höchst

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Baustelle: Sanofi will bis 2029 rund 1,3 Milliarden Euro in die Insulinproduktionsanlage in Frankfurt investieren.
Baustelle: Sanofi will bis 2029 rund 1,3 Milliarden Euro in die Insulinproduktionsanlage in Frankfurt investieren.dpa

Sanofi baut eine neue Insulinfabrik im Frankfurter Westen, die Lufthansa mustert den Airbus 340-600 aus und in Hofheim explodiert ein Sprengsatz vor einem Döner-Laden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

Guten Abend,

den Zweijährigen gefragt, was er eigentlich glaubt, was seine Mutter arbeitet. Die Antwort ist aus seiner Sicht nur logisch: Fahrrad fahren. Klar, radelt die Mutter doch jeden Tag mit den Worten „Tschüss, ich fahre zur Arbeit“ vom Kindergarten davon. Wahrheiten eines Zweijährigen. Damit Sie besser informiert sind als er, gibt es zum Wochenstart eine neue Ausgabe der Hauptwache.

Milliardeninvestition: Wer schon einmal bei einem offiziellen Spatenstich-Termin dabei war, der weiß, dass mit dieser Tradition oft große Hoffnungen verbunden sind. Wer einen symbolischen Spatenstich feiert, der erhofft sich, eine gute Entscheidung für die Zukunft getroffen zu haben. So auch der französische Pharmakonzern Sanofi, der in Frankfurt-Höchst eine neue Insulinfabrik errichten will. Eine Milliardeninvestition. Damit will der Pharmakonzern sicherstellen, dass der Wirkstoff Insulin mindestens bis Ende 2042 weiterhin in Frankfurt produziert wird. Der Bedarf ist da. Deutschland gilt als „Diabetes-Gesellschaft“.  Mehr als 100 Jahre, nachdem zum ersten Mal Insulin aus Frankfurt-Höchst auf den Markt gekommen ist, soll die Geschichte fortgeschrieben werden. Unsere Autorin Barbara Schäder ist der Frage nachgegangen, wie in Frankfurt eine der größten Insulinproduktionen der Welt entstanden ist.

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Abflug: Es ist schon ein besonderes Trüppchen, das sich da in den frühen Morgenstunden am Frankfurter Flughafen versammelt hat. Planespotter nennen sie sich. Menschen, die auf Flugzeuge starren. So zumindest sieht es von außen aus. Die Planespotter versuchen, besondere Maschinen in der Luft zu fotografieren. Manche dieser Maschinen landen oder starten nur selten in Frankfurt. Andere werden es nie wieder tun. So wie der ehemals längste Vogel am Himmel, der Airbus 340-600 (Kosename „346“ – ja, so etwas gibt es wirklich), den die Planespotter bei seiner letzten Landung von Lufthansa in Frankfurt zu erwischen versuchten. Nach 23 Jahren endete mit diesem Flug eine Ära. Die Lufthansa nimmt den sogenannten Vierstrahler, also ein Flugzeug mit insgesamt vier Triebwerken, aus der Flotte. Nachfolger werden Airbus A350-1000 und Boeing 787-9. Unser Kollege Ole Kaiser hat sich am frühen Morgen mit auf die Lauer gelegt.
Aussortiert: der Vierstrahler in Bleistiftform, der Airbus 340-600
Aussortiert: der Vierstrahler in Bleistiftform, der Airbus 340-600Lufthansa
Detonation vor Dönerladen: Zahlreiche Anwohner in Hofheim sind in den frühen Morgenstunden durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen worden. An der Hattersheimer Straße ist gegen 3.45 Uhr ein Sprengsatz im Eingang eines Dönerrestaurants detoniert. Tür und Eingangsbereich wurden stark beschädigt, verletzt wurde niemand. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus. Ob ein Zusammenhang mit einer Serie von Brandanschlägen in Frankfurt vor etwa einem Monat besteht, wird noch geprüft. Dass solche Ereignisse nicht spurlos an den Anwohnern der Tatorte vorbeigehen, haben einige Betroffene unserer Kollegin Katharina Iskandar berichtet. Sie erzählen davon, wie schwer es ist, Schlaf zu finden, wenn die Angst vor einem abermaligen Anschlag mit im Bett liegt.

Herzliche Grüße aus der Redaktion
Marie Lisa Kehler

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Das Wetter für Dienstag
Am Dienstag hängt der Himmel voller dichter Wolken, es besteht aber nur eine geringe Wahrscheinlichkeit für Regen. Höchstwerte bis 14 Grad.

Geburtstag haben am Dienstag
Jürgen Schäfer, von 2006 bis März 2026 Geschäftsführer der Agaplesion Frankfurter Diakonie-Kliniken (66); Bettina Wiesmann (CDU), Vorsitzende des Bürgervereins Demokratieort Paulskirche, Frankfurt (60); Severin Groebner, in Frankfurt lebender Kabarettist (57); Tobias Jäkel, Geschäftsführer der Gastronomiekette Mosch Mosch sowie des Brauhauses Henninger am Turm, Frankfurt (53).
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