FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Kein Rassismus unter Anwärtern :
Vorwürfe nicht bestätigt

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Eine Party in einer Ausbildungsstätte der Finanzverwaltung endete mit Vorwürfen der Volksverhetzung. Nach Vernehmung Dutzender Zeugen kommen die Ermittler zu einem Ergebnis. In einem ähnlichen Fall dauern die Ermittlungen an.

Der Verdacht volksverhetzender Gesänge auf einer Party im Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz im nordosthessischen Rotenburg hat sich laut Staatsanwaltschaft Fulda nicht bestätigt. Die Behörde teilte auf Anfrage mit, „dass die Vernehmung von über 50 Zeugen und die Inaugenscheinnahme mehrerer Videos der Veranstaltung die Gerüchte, dass zu dem Lied ,L’Amour Toujours’ von Gigi D’Agostino fremdenfeindliche Parolen gesungen worden seien, nicht erhärten konnten“. Weder sei bei den Videos „das Lied entsprechend abgewandelt zu hören, noch konnte durch vor Ort befindliche Zeugen bestätigt werden, dass durch andere entsprechende Gesänge vorgenommen worden seien“. Die Party war nach Angaben des Studienzentrums im Januar von Teilnehmern des Prüfungsjahrgangs organisiert worden. Früheren Medienberichten zufolge sollen Parolen wie „Deutschland den Deutschen“ und „Ausländer raus“ gerufen worden sein.

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