Nach rassistischen Tweets :
Trumps Hetze rächt sich

Majid Sattar
Ein Kommentar von
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Aufregen kann er sich: Präsident Donald Trump, hier bei einem Pressetermin am Weißen Haus am 19. Juli 2019, hat mit seiner Hetze gegen vier dunkelhäutige Abgeordnete ein internationales Echo hervorgerufen.
Aufregen kann er sich: Präsident Donald Trump, hier bei einem Pressetermin am Weißen Haus am 19. Juli 2019, hat mit seiner Hetze gegen vier dunkelhäutige Abgeordnete ein internationales Echo hervorgerufen.AP

Zynisch betrachtet hat Trump den zerstrittenen Demokraten mit seinen rassistischen Äußerungen zu vier dunkelhäutigen Abgeordneten einen Gefallen getan. Ihr Richtungsstreit rückte so in den Hintergrund – doch gelöst ist er nicht.

Amerikas Koordinatenverschiebung verläuft nach einem bekannten Muster. Die Folie für den Tabubruch, den Donald Trumps Go-home-Parole darstellt, heißt Charlottesville. Es ist der Ort des Zusammenstoßes von Neonazis mit Gegendemonstranten im Sommer 2017, über den der amerikanische Präsident sagte, es habe gute Leute auf beiden Seiten gegeben.
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