PISA-Ergebnisse :
Das Versagen liegt auch bei den Eltern

Susanne Kusicke
Ein Kommentar von
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Eine Mutter hilft ihrem Sohn bei den Hausaufgaben (Symbolbild).
Eine Mutter hilft ihrem Sohn bei den Hausaufgaben (Symbolbild).dpa

Wo Erziehung aufhört und die Bildungsmisere beginnt: Nach dem neuerlichen PISA-Schock müssen sich auch Eltern Fragen gefallen lassen.

Es ist ein immer häufigeres Bild auf Straßen und Plätzen, in Bus und Bahn, Restaurant und Wartezimmer: kleine Kinder, vielfach noch im Kinderwagen, mit dem Handy ihrer Eltern in der Hand (oder einem eigenen, angeblich „kindgerechten“ Spieletablet). Warum geben ihnen die Eltern das? Vermutlich eher nicht, weil sie ihre Kinder dadurch bilden wollen. Sondern weil die Kinder danach quengeln, dass sich die Balken biegen und die Umstehenden schon missbilligend gucken. Weil die Eltern in vielen Fällen einfach ihre Ruhe haben wollen. Oder weil sie es nicht besser wissen.

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