Verbraucherpreise : Inflation auf 7,9 Prozent gestiegen
Die Verbraucherpreise sind noch einmal gestiegen. Vor allem Energie wird teurer.
sibi. Frankfurt ⋅ Die Verbraucherpreise sind im Mai noch mal stärker gestiegen als erwartet. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag nach einer ersten Schätzung mitteilte, lag die Inflationsrate in Deutschland bei 7,9 Prozent. Im April hatte sie noch 7,4 Prozent betragen. Besonders stark stiegen abermals die Preise für Energie: Sie legten um 38,3 Prozent im Vorjahresvergleich zu. Nahrungsmittel verteuerten sich um 11,1 Prozent; im April hatte der Anstieg noch 8,6 Prozent betragen. Die Preise für Dienstleistungen stiegen den Angaben zufolge dagegen unterdurchschnittlich um 2,9 Prozent, bei Wohnungsmieten waren es 1,7 Prozent. Im laufenden Jahr liegt die Inflation in Deutschland damit im dritten Monat in Folge bei deutlich mehr als sieben Prozent. Besserung scheint so schnell nicht in Sicht: „Angesichts anhaltend hoher Preise für Rohstoffe, Transportleistungen und andere Vorprodukte dürften die Verbraucherpreise auch in den nächsten Monaten stark steigen“, prognostizierte die Bundesbank in ihrem Monatsbericht Mai. „Vor dem Hintergrund der starken Teuerung auf den vorgelagerten Stufen dürfte die Inflationsrate aus heutiger Sicht im Mittel des laufenden Jahres bei etwa 7 Prozent liegen.“
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